Um euch nicht allzusehr mit dem ewig gleichem Trott zu langweilen, schreibe ich nur dass, was zusätzlich zu den immer anstehenden Vorlesungen/ Bibliotheksbesuchen/ Vorbereitungen und Hausaufgaben passiert ist.
Am Montag zum Beispiel war ich zum Abendessen mit meinen Leuten in einem kleinen Restaurant, dass "Cheese that loves Jjimdak" heißt, essen. Und jaaaa - es gab Käse! Das erste Mal wieder richtig leckerer geschmolzener Käse seitdem ich hier bin! Und das Zeug war so lecker, das glaubt ihr kaum. Wir haben 2 mal eine "kleine Portion" bestellt (wohlbemerkt waren wir 6 Leute) und wir waren danach soooo voll, wir haben es kaum geschafft aufzuessen.
Am Dienstag (und Donnerstag) haben uns, als wir von einer Vorlesung kamen und über den Campus liefen, die Zeugen Jehovas über den Weg. Eine alte Frau und eine jüngere - beide hatten perfektes Englisch. Am Anfang wussten wir gar nicht was sie wollten, aber als wir dann ne Karte bekommen hatten... da war es dann doch schon wieder klar wie Kloßbrühe. Die Zeugen auf dem Campus - damit hätte ich echt nicht gerechnet. Schleichen die hier einfach rum. :D
| Aber keine Angst, ich bin und bleibe Atheist. |
Am Mittwoch hatte ich wie immer eeeeeeewig lange Vorlesungen, so wie jeden Mittwoch. Aber obwohl ich so lange in den Räumen saß und aufpassen musste hatte ich es doch noch in meiner Freizeit geschafft meine Unterkunft für Rumänien zu buchen ( an die, die es noch nicht wissen: im August fliege ich nach Rumänien und werde dort bis Oktober in einer Marketing Abteilung arbeiten). Somit werde ich dort schonmal nicht unter der Brücke schlafen müssen, yay. :D Am Abend sind wir dann noch mit einer etwas größeren Gruppe zu "A Wayside Chicken" gegangen, ein Ort wo man 2 Sachen kaufen kann: Bier und Hühnchen.
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| Ein Schnappschuss aus dem Hühnchen-Paradies |
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| Auf dem Heimweg nach unserem Kinobesuch |
Und das haben wir dann auch gemacht! Wieder hieß es relativ früh aus den Federn und auf nach Seoul! Bukchon Hanok Village ist wie eben schon gesagt, ein traditioneller Teil der Stadt, wo vor allem die Architektur beibehalten wurde bzw. die kleinen Häuser im alten Stil renoviert wurden. Dort kann man auch sogenannte Hanok Stays (Übernachtungen in einem solchen Haus) machen und allgemein auch gut Shoppen und traditionelle Speisen probieren. Aber wir hatten ein anderes Ziel: Hanboks anprobieren! Schon auf dem Hinweg haben wir hin uns wieder Mädels mit der traditionellen Kleidung gesehen und schon am Vortag hatten wir uns ausgemacht, dass wir auf jeden Fall diese Kleider probieren wollen.
| In der Bahn - auf dem Weg nach Seoul |
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| Auf dem Weg zur Hanok Village |
Noch bevor wir aber in der Hanok Village angekommen waren bzw. auf dem Weg dorthin haben wir noch einen Halt an einem Tempel gemacht, dessen Hof und Umgebung so schön und festlich dekoriert war, für den anstehenden Geburtstag von Bhudda. Hier mal ein paar Bilder:
Es war wirklich unglaublich schön anzusehen - die ganzen Farben und Laternen! Dann ging es aber weiter zur Hanok Village und zu den Hanboooooooks! :)
| Begrüßt wurden wir von einer Jazz Gruppe, die am Straßenrand spielte. Bevor ich jetzt euch tausende von Fotos im Hanbok schicke, hier erst einmal ein paar Bilder von der Hanok Village |
Aber jetzt ist es Zeit für die unglaublich schönen, vielen Fotos von mir und meinen Freunden in Hanboks!
Ganz interessant bei diesen Kleidern ist, dass hier vor allem die Brust klein geschnürt wird - das war vielleicht was, als mich die Dame aus dem Laden in das Hanbok gesteckt hat! Autschi! Haha, aber ich finde, dass die traditionelle Kleidung schon etwas hat, irgendwie. Hat mir super gefallen!!
Und so schnell war der Tag dann auch schon wieder um! Wir sind nach Hause gefahren und dann jeder zu sich nach Hause.

Und heute ist Sonntag und was mache ich - ausschlafen, entspannen und meinen kleinen Post hier schreiben.
Ich hoffe euch gefallen die Bilder!
Annyeong und bis später!
Eure Isabelle :)




















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